Abschied von den Bäumen

Man kann sie zersägen, man kann sie verbrennen oder auch besonders weit werfen und dafür Siegesprämien kassieren. In jedem Fall aber taugen sie zu einem Fest nach dem Fest – ausrangierte Weihnachtsbäume. In Walschleben und Elxleben wurde ihre Verbrennung zelebriert unter professioneller Aufsicht der örtlichen Feuerwehren. Der Förderverein der Dachwiger Grundschule hat unzählige Dachwiger mobilisiert, um beim IKEA-Knut die Bäume so weit wie möglich zu werfen und 3.000 Euro für die Schule zu erkämpfen.

Am Samstag sammelten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren in Elxleben und Walschleben mit Unterstützung der Agrargenossenschaften die Bäume ein und die von den Ortsbrandmeistern Andreas Wenzel und Steffen Rosenau entfachten imposanten Feuer bildeten die Kulisse für schöne Feste.

In Walschleben gab es eine Weihnachtsbaumchallenge, bei der es galt, in einem Team von zwei Personen zehn Zentimeter von einem Weihnachtsbaum abzusägen, danach den Baum durch einen Parcours zu tragen und über einen Wassergraben zu werfen. Am Ende musste der Baum mit Zuckerstangen, einem Strahlrohr sowie einem D-Schlauch geschmückt werden. An der Challenge nahmen zehn Teams teil. Die Sieger erhielten einen Gutschein für einen neuen Weihnachtsbaum im Jahr 2020, gesponsert von Blumenhof Kerst. Mario Leicht, Besitzer und Dekorateur des Weihanachtshauses, das alljährlich unzählige Besucher anzieht, spendete 500 Euro an die Jugendfeuerwehr.

Sowohl in Elxleben als auch in Walschleben lud mit Glühwein, Bratwurst und Kinderpunsch die erste Veranstaltungen des neuen Jahres zum Plaudern mit Freunden, Bekannten und Nachbarn ein. Die Dachwiger ‚rockten‘ den IKEA-Wettbewerb und so kann die Grundschule jetzt für 3.000 Euro für die Kinder wichtige Anschaffungen tätigen.

Autor: B. Köhler Fotos: S. Poltermann (Ikea-Knut), St. Rosenau (Walschleben, A. Wenzel (Elxleben)

Der Förderverein der Dachwiger Grundschule beim Ikea-Knut


Impressionen Elxleben


Impressionen Walschleben

OrtBM Steffen Rosenau, Fabrice Frey