Hausgemachte Gemüsebrühe

In vielen Rezepten steht Gemüsebrühe als Zutat. Wer auf Brühwürfel oder andere Instantprodukte verzichten möchte, ist gut beraten, sich seine eigene Brühe herzustellen.

Getreu unserem Motto „Einfälle statt Abfälle“ haben wir uns angewöhnt, aus den Schalen und Resten unseres Gemüses eine Brühe zu kochen. Wir verwenden wirklich alles: Zwiebelschalen, welke Salatblätter, Kohlstrünke, Karottenschalen, Blumenkohlblätter usw. Die gewaschenen Abfälle mit Wasser, reichlich Salz und eventuell Gewürzen (Kümmel, Wacholder, Pfeffer, Chili…) in einem Topf etwa 30 min köcheln lassen. Die Gemüseteile mit einem Schöpflöffel herausholen. Diese fertige Brühe füllen wir kochendheiß in Gläser mit Schraubdeckel (vorher auskochen), stellen sie auf den Kopf und erhalten damit eine monatelang haltbare leckere Grundlage für Risotto, Polenta, Soßen und andere Gerichte. Ausprobieren lohnt sich!!!

Gastbeitrag. Autoren: A. Müller und E. Hemker Foto: B. Köhler

Die Heilpraktikerinnen Anne-Kathrin Müller und Elisabeth Hemker aus Andisleben haben u.a. auch ein Kochbuch verfasst. Sie sind prädestiniert für Tipps in Sachen gesunder Ernährung und der Verwertung dessen, was Garten und Feld zu bieten haben. Wir konnten die beiden gewinnen, unsere Leser von ihrem umfassenden Wissen partizipieren zu lassen. Mehr Infos gibt es unter www.feinstoffliche-heilweisen.de.